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Wieviel Kalorien hat Glück? Schön-Kliniken facebook

Ein inspirierender Satz zwischen den Tagen. Was wäre das für eine feine Kalorientabelle. Glück, Freude, Zufriedenheit. Egal wie viel Kalorien. Ich würde alle nehmen. Würde ich alle wollen? Könnte ich mit ihnen leben?

Für was steht Essen? Ich hab mal in mir recherchiert. Und gemäß langjähriger Lektüre und Nachdenkens sofort gedacht: Essen steht für Ersatz. Als Ersatz für Liebe, egal in welcher Schattierung. Aber ich habe etwas Neues (oder Altes?) für mich entdeckt. Vielleicht wusste ich es schon mal. Und habs einfach wieder vergessen? Essen steht auch für Vermeidung. Für Fluchtverhalten. Ich jedenfalls stehe gerade an einer Fluchtstelle. Aus meiner Esstruktur gefallen, esse ich (zu viel) um Konfrontation zu vermeiden, und zu vermeiden mich mit mir zu beschäftigen. Auf mich zu hören. Um zu sagen: stopp, da schlagen die Wellen über mir zusammen, da ist zuviel Arbeit, da ist von allem zuviel und von Balance (= mit von mir) viel zu wenig. Ja, da denk ich doch die ganze Zeit über mich nach…….und es reicht mir nicht. Sogar mein nahes Umfeld nimmt mit jährlich steigender stoischer Gelassenheit zur Kenntnis, dass der Januar naht, mein "Aus-Monat", meine persönlichen "Gesundheitstage" = eine Mischung aus Fasten, Abnehmen, Anders-Essen, Nachdenken…… neben Arbeiten, Alltag ……… Erholung to go…… er geht ja vorüber… und dann spielt sich wieder das Alte ein….

Meine Wieder- oder Neuentdeckung: (Meine) Ess-Zeiten sind Vermeidungszeiten. Nichtesszeiten hingegen sind Zeiten, in denen ich an mich denke. Mich um mich kümmere. Ich werfe Ballast ab (nicht nur Kilos) ich tanke auf,………. und wenn der Tank wieder leer ist (= ich vollgefüllt mit zu viel essen, zu viel Alltag, zu viel mich vergessen), dann drängen die nächsten Gesundheitstage. Dieses Jahr war es Juli so weit. Und das war schon zu spät. Und den nächsten Januar hätte ich vorziehen müssen. Mindestens in den November. Die Erholzeiten werden drängender, notwendiger. Der Turnus von normal (herrje kreisch) essen und  so essen, wie es mir gut tut, gefühlt kürzer. Und ich weiß genau, so ist es mir zu extrem. Ich will endlich Ausgewogenheit. Keine Hauruckaktionen mehr. Keine Fastenphasen, die was reparieren, kurzfristig, um dann wieder der Pulversierung aller gefassten Vorsätze im Alltag zuzusehen. Und das immer fassungsloser werdend. Theoretisch weiß ichs doch….

Ich will 2018 anders essen, anders leben. Es wird keinen Hauruck-Januar geben. Aber einen Januar, in dem ich andere Weichen stelle. Andere im Sinne von ganz eigenen. Vielleicht eine Mischung von allem was mir bisher gut getan hat. Du wirst es hier im Blog und unter "Umsetzen" finden. 2018 wird ein Umsetzjahr. Nicht nur reden und schreiben und verpassten Chancen hinterhertrauern. Neudeutsch ausgedrückt: 2018 wird (m)eine Challenge. Ich schnapp mir mein eigenes inneres Leben. Nein, keine neue Wohnung, kein neuer Job, kein neuer Mann, nichts im Außen neu, dafür jede Menge neuer Gedanken. Und damit jede Menge neues Leben.

2017 war ein bewegtes Jahr. Ich danke dir als Leser für deine Begleitung. Ich freue mich, wenn du mich weiter liest. Wenn wir gemeinsam die "Challenge" angehen. Du mich begleitest.  2018 werde ich eine Reihe von Seminaren offline anbieten. Vielleicht bist du bei einem dabei? Dann freue ich mich ganz besonders dich kennenzulernen!

Und zur Einstimmung die letzte 2017 Schlussfrage: Welche Rolle soll Essen für dich in 2018 einnehmen? Für was soll Essen für dich stehen? Für reine Ernährung oder weniger oder mehr? Essen ist etwas Wunderbares. Das darf es sein. Aber der eigene Zauber, der darf, bitte soll, auch sein.

Besonders herzlich

Alles ist gut

Celia

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