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Mein Körper beststeht heute zu 60 % aus Müdigkeit. Der Rest hat Hunger. facebook

TÄID Woche 1. Und die Frage: was macht mein Hungergefühl mit mir. Worauf habe ich Hunger, wann habe ich Hunger…… Und "schöne" Feststellung: ich habe nicht nur in unruhigen Gefühlssituationen diffusen Hunger, nein, auch wenn ich mich freue……. Da nicht gleich, aber hinterher, da krieg ich so ein Belohnungssyndrom……….

Was mich beruhigt hat: bei meinen Recherchefragen: wie fühlt ihr (= diejenigen, die mit Essen kein Problem haben) Hunger, habe ich keine verlässlichen Erkennungssymptome beschrieben bekommen. Das hat mich beruhigt. Ich dachte schon, das intuitive Gefühl, richtigen Hunger zu erkennen ist nur mir abhandengekommen. Nur ich bin - trotz allen Wissens über Esspsychologie -, einfach unfähig, den unechten, falschen, emotionalen Hunger vom richtigen körperlichen zu unterscheiden. Aber nein, haha, mitnichten. Es fällt auch den "Normalessern" schwer……….

Beim mich beobachten, und mich fragen, ist das aufgetauchte Hungergefühl ein Gefühl, weswegen ich echt essen muss?, da habe ich mal festgezurrt, dass mich das falsche Hungergefühl hinterhältig täuscht, wie wenn es mich absichtlich in die Irre führen will. Weil es sich so verflixt ähnlich dem echten Gefühl anfühlt. Ich war fast ein bisschen erbost über diese Entdeckung. Warum mache ich es mir selbst so schwer? Warum brauche ich einen Gefühls-Dolmetscher für mich?

Da analysiert man/ich permanent Gefühlslagen, privat und beruflich, aber die eigene, die hat man/ich nicht so auf dem Schirm. "Eigentlich" läuft da doch etwas total schief. Ich lache gerne mit über das "Amerika first", aber "ich first", davon dürfte mehr sein. Vielleicht schicken die Amerikaner mal etwas davon rüber, sie haben da ja augenblicklich einen Überschuss…… aber ernsthaft: wenn man seine eigenen Gefühle nicht richtig deuten kann, missinterpretiert, dann…… wird es höchste Zeit sich um ein eigenes Wörterbuch zu bemühen. Ich habe angefangen dieses diffuse Hungergefühl, das Falsche, zu etikettieren. Ich habe mir die Mühe gemacht, die Zeit genommen, mal ganz intensiv hinzuspüren. Was ist da anders als beim echten Hungergefühl (Und das kann für jeden anders sein) Für mich hat da so ein Magenbauchfeeling gefehlt. Beim richtigen Hunger ( den ich aus lauter Eifer – oder überambitionierten Misstrauen - gleich ein paar Mal überhört und übergangen habe, so dass ich eher in die Heißhungergefahr kam) meldet sich in Magenbauchgegend bei mir ein hohles Gefühl. Beim unechten Hunger, da schwebt das Gefühl eher so orientierungslos in mir herum. Das echte Gefühl. Das ist zentrierter. Aber ob dir diese Beschreibungen helfen? Ich fürchte, du wirst da selber in dich hineinlauschen müssen. Aber vielleicht hilft die Aussicht, dass das kein megagiga Aufwand ist. Einfach mal einen Tag lang richtig hinhören, hinfühlen…….

Und dann diesem falschen, besser Nicht-Hungergefühl einen Namen verpassen, ein Etikett, so dass beim nächsten Auftauchen sofort klar ist, wer hier der Boss ist. Du oder das Anti-Hunger-Gefühl!

Sei das nächste Mal nicht nur hungrig, sondern auch neugierig. Auch dich!

Alles ist gut

herzlich

Celia

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