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Ich kann in zwölf Sprachen nein sagen. Das genügt für eine Frau. Sophia Loren

Tausche Blumen gegen Kalorien – umgekehrt wäre es mir lieber……

Das waren die Gedanken neulich beim Laufen, als ich am Ende der Straße vor mir eine Frau mit stark becellophanten Blumen beim Einsteigen in ein Auto sah…….. eine Einladung. Sie wird Kuchen bekommen? Es war Nachmittag………

Und sofort dachte ich an einige Einladungen, bei denen ich mich verpflichtet fühle, das Essen zu essen……. dass ich aber auch immer genau zu diesen Zeitpunkten einfach nicht essen mag, ….. nicht um die Uhrzeit, nicht in der Menge, nicht überhaupt…….Und die beobachtete Situation beim Laufen erinnerte mich an mein nicht "Nein sagen" können. Weil man das nicht macht. Weil es sich nicht schickt. Weil der andere vergrätzt sein könnte… weil, weil, weil…..

Weil ich mich liebe ……. kommt darin nicht vor. Wäre aber fein!. "Tue es aus Liebe zu dir" das war "die" Antwort auf eine Frage von mir, wie ich am besten "nein" sage.

Weil ich mich liebe…..weil ich nur mir gefallen muss…… und das nicht zugunsten eines mich Anpassen, es anderen Recht machen, hintenanstellen…….sollte…..

So beim Schreiben ist es einfach. Es leuchtet mir ein. Und die Umsetzung? Hm…….

Nein sagen. Egal wo. Beim Essen. In Beziehungen. Leicht ist es da, wo ich keine Erwartungen habe. Wo ich keine Konsequenzen scheue. Schwer ist es, wo ich ………

Überrascht bin ich auch, wie oft ich in derselben Situation manchmal nein sagen muss. Bis es gehört wird. Verstanden wird. Ernst genommen wird. Offensichtlich beherrsche ich unter den 12 Nein-Sprachen auch eine Art Suaheli. Die außer mir keiner spricht….;-) und das smiley ist nicht immer ernst gemeint….

Schwer ist es, wo ich ……… warum eigentlich? Ich sage zur Zeit immer öfter nein. Noch nicht in der Menge, die ich meine zu brauchen, aber ich übe. Und ich stelle jedes Mal fest: es kommt an. Es wird sogar akzeptiert. Manchmal muss ich es dazu energischer wiederholen, manchmal reicht es auch, es leise und normal zu sagen. Und immer ist hilfreich, das Nein in mir zu fühlen, mir darüber klar zu sein. Manchmal braucht das Vor-Sortier-Zeit. Manchmal ist es sofort klar. Manchmal braucht es Mut und die Klarheit, dass mein Nein ja nicht gefallen muss. Und die Erkenntnis, dass das aber das Nein nicht hindern darf.

Ein Nein gibt Orientierung. Auch wenn ich es mir anhören muss. Ein Nein ist "eigentlich" ganz wundervoll. Aber ich werde es nur nutzen, wenn ich das Nein mag, schätze……und mich. Wenn ich sehe: Nein sagen heißt  nicht den anderen zu hassen.  Nein sagen, heißt, bei mir zu bleiben. Mich nicht in eine andere Energie ziehen lassen. Nein sagen zu anderen ist Liebe........ zu mir.

Ich tue es aus Liebe zu mir. Das finde ich einen sehr schönen Satz. Egal ob der schon hundertprozentig zutrifft. So als zielvorgaberisches Mantra ist er auch recht fein für mich.

Was tust du aus Liebe zu dir? Wie heißt dein Mantra?

Alles ist gut

Herzlich

Celia

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