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Das Leben ist zu kurz für später Alexandra Reinwarth

Ich lese wieder heftig ;-) , so auch unter dem obigen Buchtitel….. und beschäftige mich mit der interessanten "Siebfrage": was ist wichtig, wenn ich nicht mehr lange zu leben hätte. Und ich frage mich, würde ich mich dann wirklich um ein paar Kilos zu viel scheren?

Nein. Die Antwort in mir ist da ganz klar! Da würde ich das Leben "volle Pulle" genießen!?!

Genießen. Im Oktober halte ich dazu einen workshop in Berlin. Und ich fange an, mir konkretere Gedanken darüber zu machen, was man sich so locker, flockig, gängig als "genießen denkt". Ich genieße die Ruhe, ich genieße das Essen, das Glas Wein, Bier……… wie mache ich das? Was mache ich da? Und was davon würde ich in den restlichen Monaten machen?

Und das Genießen bekommt mit der Siebfrage plötzlich eine ziemlich andere Bedeutung…… das ist das Spannende an der Frage…… ich entdecke, dass da ganz andere Dinge zu Tage treten, als ich meine…… Andere Dinge, die hinter dem warten, wovon ich meine, was mir wichtig ist. Oder wovor ich Angst habe…

Ich würde……Überraschung…… mich nicht mehr auf das Essen konzentrieren…….. Ich würde nicht denken, jetzt ist alles egal, ich esse wie ein Scheunendrescher alles, was ich schon immer essen wollte und das dann in sintflutartigen Mengen…..denn die Konsequenzen müsste ich nicht mehr ausbaden…… ich würde - statt denken - einfach nur verstärkt darauf schauen, "Dinge" zu machen, die mir gut tun, die mich mich wohl fühlen lassen. Es würde mir genau um die Wohlfühlmomente gehen. Um das Glück des Augenblicks. Um mein zufrieden sein. Ich würde mich nicht überessen oder übertrinken. Denn ich würde das Leben auskosten wollen. Nicht den Ersatz, mit dem ich das Leben immer wieder  - noch - verwechsle!

Wenn ich also nicht mehr lange zu leben hätte…….. würde ich mir ein Herz fassen, mich für mich entscheiden……. Vor allem würde ich mich dafür entscheiden, mir das Leben nicht mit meinen üblichen Standart-Problemen zukleistern zu lassen. Ich würde sie einnorden, schneller, sie schneller an den ihnen zustehenden Platz setzen, und der wäre nicht mehr auf dem Daueraboparkplatz in meinem Kopf……. Ich würde einfach sagen: dafür stehe ich nicht zur Verfügung… meine Zeit ist knapp….. und ich will leben…… und nicht funktionieren…… was Gedankenexperimente so alles mit einem machen……..

Genießen, was wirklich wichtig ist. Sicher würde dazu auch gutes Essen und Trinken gehören, aber ich würde mich davon nur nähren, anstatt es zum Guru zu erheben, einen falschen Gott aus Figur und Gewicht zu machen…….

Wenn du dir vorstellst, du hättest nicht mehr lange zu leben, was wäre wirklich wichtig für dich? Wie wichtig wäre dein Gewicht? Welches Gewicht?

Alles ist gut

Herzlich

Celia

PS: Du findest das Buch von Alexandra Reinwarth hier hier. Es ist witzig geschrieben, und hat Tiefgang……..einfach klasse……..

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