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Wer lange glücklich sein will, muss sich oft genug verändern Konfuzius

Berlin, Berlin, Berlin……die spannenden Tage liegen nun schon wieder länger zurück…..und was bleibt, neben dem Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem gewesen zu sein…..ist…. das Seminarlochgefühl…… egal ob Seminar nehmen oder geben…..alles war dort erfüllender als der Alltag hier…… der Übergang zu ihm ist holprig…..die Seminarstimmung wird hochidealisiert….. das kann ich gut…… und dabei will ich nichts anderes als im Alltag glücklich sein…wirklich?

Mich hinterfragen lieb ich ja. Also: will ich im Alltag glücklich sein? Klar. Will ich was dafür tun? Klarhm……was genau?…..Hm..... = will ich nicht lieber unzufrieden sein? Ähm….. Und, da manche - unbewußte - Wünsche schnell erfüllt werden……schwups……kneift die Hose, die Shirts werden enger….. und schwups, ich bin unzufrieden……..aber glücklicherweise schlägt der Kilowecker Alarm und bimmelt so lange bis ich innehalte und frag: was ist denn  wieder …….

Und ja, es ist wieder was. Das Übliche. Die Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation. Wenn immer alles überall besser ist als da wo ich gerade bin……alle Menschen schlanker, zufriedener, erfüllter, richtiger, genügender……..dann……..weiß ich, ich brauch wieder eine - gedankliche - Auszeit. Eine Sortierzeit…

Sortieren. Was will ich. Was will ich nicht. Und ich merke, ich habe "gar keine" Plan. Keine Übersicht. Ich wünsch mich undefiniert woanders hin…….ohne zu wissen wo woanders eigentlich liegt…..Ich will mich anders, ich will "es" anders, was auch immer "es" ist……

"Anders" fängt für mich mit innerer Freiheit an. Mit Erlauben. Mit etwas Riskieren, probieren, etwas für möglich halten……statt dem Finden und Festhalten eines Etappenziels, das ich aus reiner Sicherheits-Vernunft gewählt habe.

Denn das ist genauso sisyphussig wie, den Stein den Berg hochrollen, seinen Kilostand auf einunddemselben Niveau zu halten, immer dasselbe tun und darauf hoffen, dass  "es" mein Fröschinnendasein küßt und aus mir die wundervollste Prinzessin, ach nein, Königin macht. Kurz: und damit meinem Leben gleich den perfekten happy end Zustand serviert………

Plopp……

happy end? oder.........happy way …..

there ist no way to happiness, happiness ist the way….. egal ob der Spruch von Thich Nhat Hanh oder Buddha direkt ist…… ich will gar nicht wissen, was mich alles erwartet, aber was ich will ist, dem Leben Chancen geben, bzw. mir, diese zu sehen. Und dann auch zuzugreifen…..und mir zu erlauben mich damit/dadurch zu verändern......

Gibst du dem Leben Chancen oder erwartest du Erfüllung?

alles ist gut

herzlich

Celia

PS damit ihr mein Seminarloch versteht…… hier unter Berlin könnt ihr "unseren" Foundation Film von Berlin sehen. Danke Mathias!

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