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Neues Leben: Her mit dem schönen Leben (Postkartenspruch)

Ich darf Ansprüche haben. Als Mädchen wird man ja eher so erzogen. Sei wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und rein. Und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein. Ha, herrjemine. Was sind solche Poesiealbensprüche? Albtraumcreators. Selbstbeschränker. (Neben wunderbaren Erinnerungen an Poesiealbenreinschreiber natürlich) Veilchen sind wunderschön. Keine Frage! Rosen auch. Wer schöner ist, ist Geschmackssache, und lebensqualitätsbeeinträchtigend ist die Vorgabe schön = stolz = geht gar nicht. Denn da wird kräftig was verwechselt. Stolz ist auch ein Ausdruck von Freude. Über sich! Nicht nur "Rosig" gesehen;-)

Also:  her mit dem schönen Leben heißt:  her mit dem schönen Leben. Ich muss mich nicht bescheiden. Wozu denn? Sicher(?) gibt es eine Grenze zu gierig, rücksichtslos, aber mir von vornherein Ansprüche auf ein schönes Leben kategorisch und komplett zu verweigern, nur weil ich sie übertreiben könnte, weil andere sie übertreiben, weil sie andere in ihrer Komfortzone beeinträchtigen könnten...... ich darf doch mein eigenes Maß für mein eigenes Leben finden... sonst setze ich mir ein Verbot mich und das Leben zu genießen.

Was sich einfach schreibt, aber mal ernsthaft weitergedacht:  eigentlich möchte ich gerne glücklich sein, eigentlich möchte ich gerne das Leben genießen, eigentlich…. und alle Sätze, die mit eigentlich beginnen, haben einen Haken. Denn man setzt nicht das um, was nach dem Wort "eigentlich" noch folgt.

Was hindert mich an meinem glücklichen Leben? Meine mich einschränkenden Gedanken. Dazu gab es bereits im Fastenkalender im letzten Jahr viel Gedankenfutter. Dieses Jahr haben wir eine andere Ausrichtung. Wir wollen das schöne Leben. Ohne Fasten!  Und wenn du feststellst, dass du es (unbewusst ) nicht willst, dann könntest du eine Ehrenrunde mit dem letzten Fastenkalender einlegen. Das ist bestimmt nicht schlimm, sondern eher erhellend.....

Wir können aber auch mal probieren,  den Schritt Widerstand zu überspringen und einfach das schöne Leben wirklich wirklich haben wollen. Und dann? ...........Ja, es gibt den Spruch. Nichts macht einen Wunsch unattraktiver als die Wunscherfüllung. Oder so ähnlich...... Egal: stelle dir jetzt vor: du hast das schöne Leben. Und jetzt? Wird das Leben langweilig und unattraktiv ......oder...........

Du könntest genießen. Und du könntest anfangen diesen Zustand nicht mit Stillstand zu verwechseln. Was nicht heißt, den schönen Zustand steigern zu wollen/müssen. Nein, das meine ich nicht, denn das setzt unter Druck. Es heißt eher, du fängst an, das Schöne für selbstverständlich, für zu deinem Leben zugehörig zu sehen. Das geht nicht? Echt jetzt? In deinem Leben DARF es schön sein! Erlaub dir das! Jetzt, nicht erst morgen oder irgendwann.

Woche 3 will dir also zeigen, das du sein darfst wie du bist. Ein Veilchen mit "rosigen" Gedanken zum Beispiel. Dass du nicht bescheiden bleiben musst, sofern du das mit dich beschränkender Zurückhaltung verwechselst.  Dass du ein schönes Leben - jetzt - haben darfst. Dass du nicht warten musst auf godoische events, die dir das Leben erst schön machen werden. Hab deine Ansprüche an ein schönes Leben. Das ist schwer ok. Besonders für den Anspruch glücklich sein zu dürfen.

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Und der Buchtipp lautet……..: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen, Bronnie Ware. Das ist ein rührendes Buch, bei dem ich sowohl lachen als auch weinen musste. Sehr berührend ist die Liebe von Bronnie Ware zu ihren "alten" Patienten, auch wenn die "krätzig" waren. Und wundervoll ist einfach die jeweilige Quintessenz über das was wichtig ist. Einfach inspirierend!

 In den Bonustacks findest du wieder deine Erinnerungshilfe.......

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