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Ich bin sehr glücklich, auf die Bücher von Thomas Hohensee gestoßen zu sein. Wobei das ziemlich lustig war, denn ich kaufte zwei Titel: „Selbstliebe macht schlank“ und „Entspannt wie ein Buddha“, ohne zu merken, dass sie vom selben Autor stammen. Dann entdeckte ich, dass sein Buch „Spirituelles Wunschgewicht“ bereits in meinem Regal stand und sein Buch “Der Buddha hatte Zeit“ befand sich sogar zweimal in meinem Bücherfundus. (Ja, manchmal kaufe ich etwas irrational, mengenmäßig gesehen!) Wie das so ist: Da standen die Bücher. Das letzte, vielleicht weil zweimal vorhanden, sogar ungelesen. Dann war aber wohl jetzt der richtige Zeitpunkt dazu gekommen!

Beim nächsten Bücherkauf sah ich „Das Gelassenheitstraining“, was inzwischen zu meiner Gedankenumdenk-Bibel wurde. Und Thomas Hohensee ist schuld, dass ich jetzt regelmäßig meditiere und mich auch noch darüber freue. (Lies das Buch und du weißt, warum.) Schreibstile sind immer Geschmackssache, aber wenn du Wortwitz, elegante Ruckzuck-Schlussfolgerungen, humorvolles Querdenken liebst und offen fürs Neue-Gedanken-Denken bist, dann sind seine Bücher ein Muss!!

Ich weiß, dass er irgendwo schreibt, dass man nicht allen so begeistert Bücher empfehlen soll, die einem gefallen, weil ja alles subjektiv ist, aber das ignorier ich hier mal ganz lässig. Denn ich bin mir sicher, dass die von ihm immer schnell auf den Punkt gebrachten Themen gerade in seiner speziellen Art auch andere begeistern werden.

Du findest Thomas Hohensee virtuell auf www.thomas-hohensee.com (mit kompletter Bücherliste) und real in Berlin. Er sagt von sich übrigens, dass er faul ist (und darüber hat er auch gleich ein „Erfolgsbuch für Faule“ geschrieben). So faul kann er also gar nicht sein;-)) und vielleicht, so als Langzeitprojektgedanke, unterbricht er diesen seinen Lieblingszustand in Berlin und kommt mal nach München, um ein Seminar zu halten. Ich hoffe, er liest das, und schreit innerlich „Ja“!!

 

Und an dieser Stelle bedanke ich mich bei Thomas Hohensee ganz, ganz, ganz herzlich für das nachfolgende Interview!

 

 

 

Interview mit Thomas Hohensee

 

1.     Eines Ihrer neuesten Bücher heißt „Selbstliebe macht schlank“. Wie stehn Sie zu Diäten?

In meinen Büchern zum Wunschgewicht kommen Diäten nicht vor: Das sagt eigentlich schon alles. Wer abnehmen will, kann eine Diät machen oder auch nicht. Bei einer Diät stellt sich in jedem Fall die Frage: Und was kommt danach? Wie geht es weiter mit dem Essen?

Da man nach einer Diät sowieso nicht zu den alten Essgewohnheiten zurückkehren kann (sonst würde man ja wieder zunehmen), scheint es mir besser, vom ersten Tag an mit einer Ernährungsweise zu beginnen, die einem schmeckt und die man ein Leben lang beibehalten kann.

2.     Es gibt viele Bücher, die Abnehmen ohne Diät versprechen, was sich meiner Ansicht nach immer als Mogelpackung entpuppt, wenn man hinten eben doch Kochrezepte findet. Was ist bei Ihrem Buch anders?

Entscheidend ist nach meinem Konzept, Körper, Geist und Seele gemeinsam für das neue Wunschgewicht zu begeistern. Üblicherweise wird der Körper als der Alleinschuldige betrachtet. Er ist es, der zunimmt. Dabei übersieht man, dass der Körper nur das umsetzt, was Geist (Denken) und Seele (Fühlen) ihm vorgeben.

Das Wunschgewicht muss im Kopf beginnen. Sonst bleiben alle Anstrengungen auf Dauer erfolglos. Eine Erfahrung, die die meisten Diäthaltenden leider machen. Es geht dauernd auf und ab, ab und auf.

Durch die Konzentration auf die Ernährung entsteht der falsche Eindruck, es würde reichen, (eine Zeit lang) anders zu essen. In Wirklichkeit hängt alles von der inneren Einstellung ab. Ohne dass die Gedanken grünes Licht geben, gelangt nicht ein einziger Happen in den Magen.

3.     Was ist Selbstliebe für Sie? Wie drückt sie sich aus? Gibt es eine Speed-Methode, sich mit Selbstliebe anzufreunden?

Sich selbst lieben, bedeutet, alles zu tun, damit es einem gutgeht. Das ist übrigens etwas anderes, als sich wohlzufühlen. Ein Drogenabhängiger fühlt sich nach Einnahme der Drogen super, aber es geht ihm nicht gut. Ähnlich ist es bei Übergewichtigen: Solange der Appetit da ist, fühlt man sich super, aber danach und mit zunehmendem Körpergewicht immer weniger. Die negativen Begleiterscheinungen des Übergewichts verhindern, dass es Körper, Geist und Seele wirklich gutgeht.

Sich selbst lieben ist wie Duschen: Man muss es täglich tun. Am besten ist es, sich vor dem Essen und auch immer mal zwischendurch zu fragen: Was würde mir jetzt guttun? Und sich dann auch danach zu richten.

4.     keepweight hat ja das Credo, die eigenen Gedanken, die einem nicht guttun, zu befasten, zu ändern. Was sind aus Ihrer Sicht drei typischen Gedankenfehler, vielleicht sogar Kardinalgedankenfehler beim Nicht-Schlankbleiben, Nicht-Gewichthalten-Können?

Spontan fällt mir dazu ein:

(1) Zu glauben, dass es auf diese eine Mahlzeit nicht ankommt.

Besser ist es, sich zu sagen: „Heute esse ich so, dass ich mein Wohlfühlgewicht erreiche/halte.“ Noch besser: „Bei dieser Mahlzeit esse ich so, dass ich meinem Wohlfühlgewicht ein Bisschen (!) näherkomme bzw. dabei bleibe.“ - Und das dann täglich bei jedem Essen zu wiederholen.

(2) „Sobald ich einmal über die Stränge geschlagen habe, kommt es nicht mehr drauf an.“

Besser ist es, gelegentliche Patzer zu tolerieren, aber jedes Mal sofort zum Wunschgewicht-Ernährungsstil zurückzukehren.

(3) „Mein Verlangen nach Essen ist stärker als ich.“ Richtig ist: „Ich bin stärker als mein Verlangen nach Essen.“ Oder: „Ich bestimme, wie viel ich esse, egal wie groß mein Verlangen ist.“

5.     Ich kann mir vorstellen, dass Gedankenändern als Konzept fürs Abnehmen bei vielen als zu harmlos wahrgenommen wird, da die bei Diäten üblichen strengen Regeln und Verzichte und das Leiden fehlen. Auch sieht man nicht gleich ein greifbares Ergebnis, wenn man Gedanken ändert. Was kann man diesen Meinungen zur „Beruhigung“ mitgeben?

Sein Wunschgewicht zu erreichen und zu halten, ist so oder so schwer. Da braucht sich niemand etwas vorzumachen. Jedenfalls ist es am Anfang schwer. Später wird es leichter. Das liegt daran, dass erst neue Essgewohnheiten entstehen müssen. Das dauert Wochen, Monate, manchmal sogar Jahre, je nachdem wie konsequent man vorgeht. Den Kurs zu bestimmen, zu halten und zu korrigieren, das ist das A und O.

Ob man seine Gedanken wirklich geändert hat, merkt man übrigens an seinem Verhalten. Wenn man so weitermacht wie bisher, macht man sich etwas vor. Dann hat man sein Denken noch nicht wirklich geändert.

6.     In Ihrem Buch stellen Sie spannende Fragen, z.B. mit welchen Überlegungen man sich dazu bringt, mehr zu essen, als einem guttut. Was ist eine SOS-Gegenüberlegung, wenn es trotzdem passiert?

Wenn man in Versuchung ist, zu viel zu essen, hilft es, sich daran zu erinnern, warum man eigentlich sein Wunschgewicht erreichen/halten will, und daran, dass man das bisher Erreichte damit aufs Spiel setzen würde: Will man das wirklich?

Wenn man dabei ist, wieder zuzunehmen, muss man eine Fehleranalyse machen: Woran liegt es? Stimmt die Einstellung nicht? Passt das neue Essverhalten noch nicht? Gilt es, bestimmte Situationen zu meiden? Und dann fängt man mit den entsprechenden Korrekturen von vorn an, solange, bis man es geschafft hat und es mühelos ist, das Wunschgewicht zu halten. 

7.     Sie drehen ja gerne den Spieß um und stellen u.a. die Frage, wie hat man es geschafft hat, so viele Kilos anzusammeln. Oder man darf bei Ihren Selbstcoachinganleitungen - z.B. um herauszufinden, was einem am Abnehmen hindert - den Satz vollenden: Selbstverständlich könnte ich bei der nächsten Mahlzeit weniger essen, aber dann……… Wie kann man sich mit kleineren Portionen anfreunden, ohne in der eigenen Vorstellung gleich zu verhungern?

Indem man sich klarmacht, dass das nur ein Gedanke ist. Man hat ständig „verrückte“ Gedanken, die man normalerweise nicht beachtet. So kann man es auch mit allen Überlegungen halten, die einen dazu verleiten wollen, vom eingeschlagenen Weg abzuweichen. Man kann diese Gedanken nicht stoppen, aber man kann sie widerlegen und dann ignorieren.

8.     Und wie gehe ich mit Heißhungerattacken um?

Unter Heißhungerattacke verstehe ich, dass man ein riesiges Verlangen bekommt, etwas zu essen, obwohl man eigentlich keinen Hunger hat. Man beachtet dieses Verlangen einfach nicht. Es vergeht von allein wieder. Da muss man durch. Wenn man diese Erfahrung wiederholt macht, ist das sehr befreiend, weil man erkennt, dass man stärker ist als jedes Verlangen.

9.     Ich werde immer wieder gefragt: Sich entscheiden, anders zu denken: Wie mache ich das? Haben Sie da eine Zaubertrickantwort?

Das Gegenteil denken und das Gegenteil tun. Beispiel: „Ich muss jetzt unbedingt eine große Portion essen“, gefolgt von einer Pizza und einem Becher Eiscreme. Stattdessen: „Ich muss jetzt keine große Portion essen“ oder „Ich muss jetzt gar nichts essen“, gefolgt von einem Spaziergang, dem Hören einer CD, dem Putzen des Bads oder von irgendetwas, was mit Essen nichts zu tun hat.

10.  In Ihrem Buch darf man immer drei Gründe für etwas finden. Finden Sie mir drei gute Gründe, OKIF zu lesen und zu machen?

(1) OKIF unterstützt dabei, das Wunschgewicht zu erreichen und zu halten.

(2) OKIF unterstützt dabei, das Wunschgewicht zu erreichen und zu halten.

(3) OKIF unterstützt dabei, das Wunschgewicht zu erreichen und zu halten.


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