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Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterboxen Stufe für Stufe (Marc Twain)

Gewohnheiten ändern. Da sag auch ich zuerst: au ja, aber dann holt mich die Realität ein….. Trotzdem: Ein Positivbeispiel: es fing mit meiner letzten (hoffentlich allerletzten) Fußverletzung an. Und ich musste ärztlich verordnet Fußgymnastik machen. Ich und Gymnastik…… noch dazu : ich und dauerhaft Gymnastik…. Da prallen nicht nur Welten aufeinander……

Meine Motivation war : Fuß soll nicht mehr wehtun, ich WILL wieder laufen können ……… also fing ich einfach an. Und dann dachte ich, ok, jetzt machst du das eh schon, dann kannst du auch gleich noch ein paar sit ups dranhängen. Übel zu Übel…..Zwei Lästigkeitsfliegen in einem Aufwasch……. (Motivation muss also nicht immer edel sein……) dann fing ich an, jeden Tag ein sit up mehr dran zu hängen. Und dann bin ich übermütig geworden… mittlerweile runden auch noch ein paar Liegestützen das morgendliche Fitneßprogramm ab. Meine Liegestützen sind vielleicht nicht ganz formvollendet, aber immerhin breche ich mittlerweile nicht gleich zusammen……

Ganz ehrlich: ich bin nicht jeden Morgen schwerstbegeistert, aber ich halte das Limit bei ungefähr 10 Minuten, das reicht mir für das Motto, steter Schweißtropfen höhlt den Bauch……nein, es gibt Dinge, die begeistern mich deutlich mehr, aber Zähneputzen macht mir auch keinen wirklichen Spaß und ich tue es. Automatisch. Und mittlerweile bin ich also "automatisch" dabei früh eine Miniration Frühsport zu erledigen. Und: ab und zu macht es dann sogar doch Spaß……..Und ich merke, dass ich mich ganz wohl dabei fühle, gleich am Morgen was für mich getan zu haben…… Und das Gefühl motiviert mich…….

Gewohnheiten ändern ist eine Politik der Minischrittchen. Was brauchst du dazu?

Am Anfang steht die - motivierte - Entscheidung, welche Gewohnheit du verändern / neu etablieren willst

Dann folgt eine neue Denkweise / Einstellung / Haltung

Und dann helfen folgende Bausteine:

  • Kleine Änderungen, nicht alles auf einmal ändern
  • Keinem Trend folgen, sondern nur sich selbst
  • Etwas finden was alltagstauglich ist
  • Jetzt beginnen, nicht morgen (morgen ist prinzipiell der schlechteste Tag um etwas Neues zu machen)

Wenn wir ehrlich sind, dann gestehen wir uns ein: wir lieben Regeln. Denn sie erleichtern das Leben. Unser Leben besteht aus furchterregend vielen Regeln. Fremdgemacht und eigenkreiert.

Nun wäre es schön, wenn du deine dir nicht guttuenden Gewohnheiten ala Marc Twain Stufe für Stufe die Treppe runterboxt und Spaß und Freude daran hast dir eigene, neue zu machen.

Deine Regeln. Und NUR für DICH!

Alles ist gut!

herzlich

Celia

 

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