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Ich schmeiß alles hin und werd Prinzessin       Postkartenspruch

Jahresendspurt…… und wie es so Jahresenden so an sich haben….. da schaut man doch mal zurück und nach vor…… was war, was soll werden…… und das betrifft auch hier den Blog…… fast zweieinhalb Jahre keepweight……zweieinhalb Jahre schreiben über die Hintergründe von aus dem Ruder laufendes Essen…….gegen jo-jo in allen Variationen……. schreiben für mich mit der Aufmerksamkeit für die Momente, in denen ich mich "vergesse"…….

mit der erstaunten, manchmal genervten, aber auch immer wieder mich aufrüttelnden Frage: hört das denn nie auf? Kann ich nicht endlich mal wirklich und richtig und dauerhaft aus mir nicht guttuenden Mustern aussteigen?

Muster haben die Eigenschaft sich zu wiederholen. Sonst wären sie keine…. Und Muster ausmustern….  Das kann ich prima in einer zurückgezogenen Auszeit, aber in meinem Alltag zeigt sich: es gibt ein Problem und was fällt mir als erstes ein da gut durchzukommen? Genau, mein Muster… egal wie ungut es für mich ist, wie es mich gefangen hält, mich nicht wachsen lässt, mich nicht Neues ausprobieren lässt…

Prinzessin werden wäre mal was Neues. Nachdem allerdings Prinz Harry weg vom Markt ist, stellt sich die Frage: wie werd ich Prinzessin? Was schmeiß ich alles dafür hin? Denn im Hinschmeißen bin ich nicht groß klasse… ich bleibe zu oft im Gewohnten, schrecke vor (radikalem) Verändern zurück, denke spirituell korrekt, da muss nichts im Außen passieren, was letztlich auch eine bequeme Ausrede für den status quo ist......und so hänge ich fest…. denn: was passiert denn im Innern?

Prinzessin ist erstmal nur ein Etikett. Zu der frau wie ein kleines Mädchen den Prinzen und das ewige Glück dazu addiert…..(Männer lesen ab jetzt bitte selbstständig in der Prinzenform weiter….) Die Gleichung lautet also: Prinzessin = wunderschönes Leben. Und das will ich haben. Und wie krieg ichs? Ohne: mein Prinz, mein Schloss, meine Kutsche…..nur mit mir? Erlaube ich mir ein Prinzessinnenleben? Ein "es darf mir gutgehen"? Oder komme ich mir als fake-Prinzessin vor….

Ich will für mich 2019 als Jahr der Prinzessin ausrufen…. ohne Erbsen…. die will ich wegkullern…..und ich will wie eine Prinzessin für meine Welt das Beste, und nichts weniger! Ich will machen, woran mein Herz hängt, wonach es drängt, wünscht. Ich will bei mir sein. Ganz nah….Denn nur dann kann ich auch mit anderen sein.

Ein dicker Herzenswunsch: Keepweight wird ab 2019 verstärkt für ehemalige Essgestörte da sein. Das ist mein Herzensprojekt….. nach wie vor. Und: zweiter dicker Herzenswunsch (Herzenswünsche dürfen dick sein;-)): ich will verstärkt für mich da sein. Wie das konkret aussehen wird....... das lest ihr hier im Blog weiter.....

Was sind deine dicken Herzenswünsche?

Alles ist gut

Herzlich

Celia

Großes PS: Keepweight wird ab 2019 für Gastbeiträge offen sein…. Und wer weiß, vielleicht werden aus Gastbloggern auch keepweightblogger….. Den Anfang macht bereits jetzt Bernd. Wer keepweight liest kennt ihn vielleicht  schon. Bernd, den ich über die F Foundation kennengelernt habe, mit dem ich das Interview bei TÄID führen konnte…..Bernd schreibt sich schon mal "warm" mit einem Beitrag über Vorsätze……er will "sein" Thema Alkohol um das Thema "Persönlichkeitentwicklung durch Lebenskrisen" erweitern. Und inspirieren mit seinem Leben, dass er trotz Sucht, Krankheiten und gesundheitlichen Rückschläge zufrieden lebt……

Danke Bernd für deinen "ersten" Beitrag!

 

Die verflixten Vorsätze

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und viele Menschen verbinden mit der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr mit Sammeln von vielen guten Vorsätzen für das neue Jahr. Das ist an sich eine gute Sache. Ich trinke weniger Alkohol, ich esse weniger, ich arbeite weniger, ich kümmere mich mehr um mich, etc. pp. Das Problem ist die Umsetzung. Das ist dann der Punkt wenn der gute Vorsatz zum schlechten Vorsatz wird. Wenn ich Tage später mit knurrendem Magen und einer Flasche Bier in der Hand hier stehe, dann ist alles plötzlich wieder weg und das schlechte Gewissen macht sich bemerkbar. Oder auch nicht. Vor allen Dingen, wenn die Vorsätze nicht ernst waren oder ich mich selbst verarscht habe.

Ich mache grundsätzlich keine Vorsätze mehr. Ich nutze nun ein anderes Instrument und zwar das der Selbstreflexion oder der inneren Inventur. Wenn ich dieses Mittel nutze MUSS ich mich selbst mit mir beschäftigen. Ich frage mich wie es mir geht und wo mich stehe. In allen meinen Lebenslagen. Praktisch eine Bestandsaufnahme meines gegenwärtigen Lebens.

Eine Möglichkeit für die Bestandsaufnahme besteht darin, die Dinge aufzuschreiben, die mich belasten, Erinnerungen an Vergangenes, an positive und negative Gefühle. Das Ergebnis nutze ich dann, um, verbunden mit meinen Zielen, meine weitere Lebensplanung in Angriff zu nehmen.

Das ist eine nachhaltigere Methode als die Vorsätze an Silvester. Und sie ist ehrlicher. Meinen Mitmenschen und vor allen Dingen MIR gegenüber.

Eine andere Möglichkeit ist das sogenannte „Silvester-Ritual“ mit den nachfolgenden Fragen.

  • Was war schwer in diesem Jahr?
  • Welche Fragen nehme ich mit ins neue Jahr?
  • Was erbitte ich vom Universum /höheren Macht/ Gott?
  • Wo möchte ich hinkommen im Neuen Jahr und wie möchte ich mich fühlen?
  • Was bin ich bereit zu geben?
  • Welche Sorgen trage ich im Herzen?
  • Was lasse ich im alten Jahr?

Wenn ihr mögt, könnt ihr diese für euch ganz allein und selbst einmal beantworten oder sich einfach einmal ganz ungezwungen und ohne Druck Gedanken machen.  

liebe Grüße......

Bernd…….

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